AK 100
Föderative Kooperation und Kommunikation, Applikationsarchitektur, Qualitätssicherung, Anwendungsfeld
Der mit dem Projekt Dmotion beabsichtigte Daten- und Informationsverbund erfordert auf diese Aufgabe ausgerichtete Architektur- und Kommunikationskonzepte. Aus der Analyse bestehender Betreiberstrukturen und Systemkonzepte werden im Arbeitskomplex 100 Modelle derart abgeleitet, dass sie zum einen die erforderliche System- und Applikationsarchitektur und die für die Kooperation erforderlichen Kommunikationsmuster enthalten und zum anderen auf andere Anwendungsfelder übertragen werden können.
Auf Grund der - historisch bedingt - ganz unterschiedlichen Lösungsansätze der beteiligten Hoheitsbereiche wird für die Kooperation und Kommunikation im Verbund das Konzept einer Föderation angewendet, dessen besonderer Wesenszug darin besteht, dass es den beteiligten Partnern ihre Hoheit als Betreiber und Systemgestalter vollständig belässt.
Vor diesem Hintergrund gliedert sich der AK 100 in fünf Arbeitsbereiche:
- AP 110: Referenzmodelle und Metamodelle für Architektur und Kommunikation
- AP 120: Spezifikation der Dienste-Schnittstellen für den hoheitsübergreifenden Verbund
- AP 130: Entwicklung einer Applikationsarchitektur für den Ausbau des städtischen Verkehrsmanagementsystems
- AP 140: Spezifikation der Durchführung sowie Abstimmung von Qualitätssicherungsmaßnahmen
- AP 150: Test und Bewertung der erarbeiteten Gesamtsystemlösungen für die föderative Kooperation im Anwendungsfeld Düsseldorf
Ziele
- Entwicklung eines Modells für einen Daten- und Informationsverbund im Kontext eines hoheitsübergreifenden Verkehrsmanagements
- Auswahl und Weiterentwicklung von Metamodellen zur Einbringung vorhandenen Wissens in Bezug auf ein zielgerichtetes Vorgehen sowie Architektur- und Kommunikationsstandards
- Erprobung und Bewertung der Übertragbarkeit der Modelle anhand des konkreten Anwendungsfalls in der Region Düsseldorf
- Zusammenführung der Ergebnisse in einem Leitfaden für zukünftige Anwender der Modelle zur Vermittlung von Handlungskompetenz
Lösungsbeiträge
- Ein RUP1-basiertes Vorgehensmodell wurde entwickelt und angewendet, um Anwenderanforderungen zu spezifizieren, zu analysieren und einem Systemtest bzw. einer Abnahme zuzuführen.
- Ein RUP-basiertes Kooperationsmodell für die Synchronisation der übergreifenden Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten wurde entwickelt.
- Es wurde ein projektübergreifendes Glossar sowie ein Stakeholderverzeichnis erstellt.
- Zur Identifikation der kommunikativen Beziehungen dient eine sog. Teilsystem-/Interaktionsmatrix.
- OCA e.V. mit den Unterauftragnehmern AlbrechtConsult und ComNets
- Landeshauptstadt Düsseldorf


