AK 500 - Informationsmanagement
Für die Übertragung und Darstellung von Verkehrsinformationen existieren viele verschiedene Technologien, Übertragungsmedien, Informationsdienste und Endgeräte. Sind die übermittelten Informationen inhaltlich nicht konsistent, nicht verfügbar oder unverständlich, leidet die Nutzerakzeptanz und damit unmittelbar auch die Wirksamkeit der damit verbundenen verkehrlichen Maßnahmen und Strategien.
Einen Schwerpunkt des Arbeitskomplexes 500 bildet die Entwicklung eines Frameworks für die Profilierung und Bewertung von Informationssystemen im baulastträgerübergreifenden Verkehrsmanagement. Hierbei werden besonders die bestehenden bzw. geplanten Dienste-Plattformen sowie die kollektive Aktorik im Straßenraum berücksichtigt.
Mit diesem Framework werden sowohl Entwickler und Betreiber als auch Benutzer von bestehenden oder geplanten Informationssystemen in der Umsetzung, Validierung und Evaluierung der Systeme unterstützt. Die Basis dafür bilden gemeinsam erarbeitete Richtlinien, Methoden und Werkzeuge, die insbesondere in die weiteren Entwicklungen von Verkehrsinformationsdiensten im AK 400 (Privates Dienste-Portal) und AK 500 (Firmen-Infodienst) einfließen.
Aus diesem Grund sind die Arbeiten des AK 500 und des AK 400 "Strategiemanagement öffentlich/privat" mit der Errichtung eines strategiekonformen Routingdienstes sehr eng vernetzt. So unterstützt der AK 500 u. a. die Definition wesentlicher Nutzeranforderungen für das Dienste-Portfolio des AK 400.
Darüber hinaus werden im AK 500 konkretisierte Nutzeranforderungen in Bezug auf einen profilierten Firmen-Infodienst erhoben. Hierzu steht mit den Stadtwerken Düsseldorf ein idealer Partner für die Demonstration zur Verfügung. Aus umfangreichen Mitarbeiterbefragungen werden Anforderungen abgeleitet, welche die Grundlage für den profilierten Firmen-Infodienst darstellen. Dieser Dienst stellt zum einen angepasste Pre-Trip-Informationen, zum anderen ein dynamisches Routing mittels Off-Board-Navigation zur Verfügung.
Neben der Konzeption des Dienstes beschäftigt sich der AK 500 zusätzlich mit dem Spannungsfeld der Harmonisierung zwischen kollektiver und individueller Aktorik. Ergänzend zu den Arbeiten im zugrunde liegenden Framework werden die einzelnen kollektiven Informationsmedien (dWiSta und Variotafeln) auf ihre Informationsmöglichkeiten hin bewertet.
Ziele
- Reproduzier- und vergleichbare Ergebnisse bei der Bewertung von Verkehrsinformationssystemen anhand technischfunktionaler sowie für den Endnutzer relevanter Anforderungen
- Entwicklung und Bereitstellung von Richtlinien, Regeln, Methoden und Werkzeugen für die Bewertung von Verkehrsinformationssystemen
- Konzeption und Entwicklung eines profilierten Firmen-Infodienstes am Demonstratorfeld Stadtwerke
- Schaffung von Informationsplattformen, die dem Endnutzer Verkehrsinformationen strategiekonform und konsistent in Bezug auf gewünschte verkehrliche Wirksamkeiten anbieten
- Sicherstellung einer verkehrlich wirksamen, kollektiven Aktorik, insbesondere unter Berücksichtigung dynamischer Verkehrsinformationstafeln
- ifak e.V. Magdeburg
- Landeshauptstadt Düsseldorf
- PTV AG


